Raum auf Zeit
Austausch für immer

Eckwerk

Nein,
Ja und
ein Traum

Die Zukunft
beginnt hier

Es war noch nie so leicht wie heute, die Welt zu verändern. Wir wollen hier und jetzt damit anfangen. Wir schaffen deshalb einen Ort, an den wir die talen­tiertesten und motiviertesten Menschen einladen, um gemeinsam nach nach­haltigen Ant­worten auf die vielen sozialen, öko­nomischen und öko­logischen Fragen zu suchen.

Eine Mischung aus produktivem Technologie­zentrum und inspirierendem Lebensraum mit bewusst bezahlbar gehaltenen Mieten.

Das Eckwerk soll ein Ort sein, an dem wir ver­ant­wortliches Wirt­schaften und Handeln fördern. Hier steht das Teilen vor dem Besitzen, das Ver­bindende im Umgang mit­einander vor dem Trennenden.

Egoismus

Unbegrenztes
Wachstum

Verschwendung
von Ressourcen

Manchmal
muss man nein
sagen

Unfaires
Wirtschaften

Starre
Denkmuster

Resignation

Innovation

Mut und
Tatkraft

Experimente und
Freiräume

Aber noch
viel lieber
sagen wir ja

Fortschritt in
Technik und
Wirstschaft

Nachhaltigkeit
und ökologische
Vernunft

Partizipation

Willkommen
im Eckwerk

Die Zukunft beginnt hier!

Das Temporäre ist die große Konstante dieser Architektur

Das Gebäude

Das Eckwerk wird radikal von den Menschen her gedacht, die hier leben und arbeiten. Ihre Bedürfnisse, ihre Träume, ihre Ansprüche setzen den Maßstab für die Architekten, nicht umgekehrt. Wir stellen die üblichen Standards für Räume, Fassaden und Klima infrage.

Das Eckwerk ist kein Ort für Sesshaftigkeit, weil ein konstanter Ideen- und Energiezufluss gewährleistet sein soll. Laufend stoßen neue Menschen hinzu, um hier zu arbeiten und zu leben. Andere machen Platz, verlassen das Eckwerk wieder, weil sie zu groß geworden sind oder sie ihren Raum planmäßig an andere abgeben. Jederzeit sollen neue Aufteilungen und neue Freiräume möglich sein. Das Temporäre ist die große Konstante dieser Architektur.

Das Eckwerk ist kein Ort des privaten Rückzugs und der Abschottung, sondern ein Ort der bewussten Öffentlichkeit. Niemand soll hier den schnellsten Weg suchen, es geht um spontane Begegnungen, die jederzeit möglich sein sollen – zwischen Studenten und Startup-Teams, zwischen Handwerkern und Philosophen, Unternehmern und Besuchern. Öffentliche Räume und Wege durchkreuzen den Komplex von verschiedenen Achsen und betonen seine Offenheit und Transparenz.

Der im Bürgerentscheid „Spreeufer für alle“ geforderte Uferwanderweg wird sich in Form öffentlich zugänglicher Flächen, wie dem Bergwanderweg auch durch das Gebäude hin- durchschlängeln.

Wie grün es werden soll

Natürliche Baustoffe

Wir wollen im Einklang mit der Natur leben

Natur und Stadt sind für uns keine Gegensätze. Wir wollen in einer angenehmen, gesunden Atmosphäre leben und arbeiten; einer Umgebung, die das produktive Miteinander fördert.

Treppen werden zu bewachsenen Gebirgswanderwegen, Dächer und Terrassen zu Gärten und Innenräume zu Oasen. Auch Fassaden, Fenster und Gebäudeteile sollen sich auf angenehmste Art und Weise unterschiedlich präsentieren und mehr als eine Funktion haben. Abwechslung für Bewohner und Betrachter ist ein genauso wichtiges Ziel wie ein hohes Energiebewusstsein.

Auf dem Dach werden wir bis zu
 2000 Quadratmeter unter anderem für Fischzucht und Gemüseanbau nach den neuesten Erkenntnissen nutzen („Aquaponic“). Dieses Projekt soll neue Maßstäbe in Regionalität und geschlossenen Kreisläufen setzen.

Ein Lebensraum, der seine Benutzer inspiriert und sich wohlfühlen lässt

Im Eckwerk werden die neuesten Erkenntnisse und Technollogien aus Wissenschaft und Bauwirt- schaft eingebracht, um ein möglichst schadstoffarmes, naturnahes und Energie-effizientes Haus zu errichten. Das Gebäude soll innerhalb von zehn Jahren eine positive Gesamtenergiebilanz vorweisen können.

So viele Stockwerke wie möglich sollen aus Holz errichtet werden, ein intelligentes Wärmemanagement sorgt für die richtige Temperatur, Abfall- und Abwässerkreisläufe werden optimiert, Schallschutz, Isolation und Belüftungssysteme sollen neueste wissenschaftliche Erkenntnisse berücksichtigen,
um geringstmögliche Belastungen zu erzeugen.

Natürliche Rohstoffe wie Lehm und Hanf werden bevorzugt. Zu Müllvermeidungskonzepten gehören auch langfristig geplante Maßnahmen wie Einkaufsgemeinschaften und gemeinsame Vorratshaltung.

Der Standort

Berlin

Der Standort Berlin

Der Geist von Berlin: Berlin inspiriert mit seinem rauen Charme des Provisorischen, mit seinen gedanklichen und räumlichen Freizonen und mit Mieten, die im europäischen und deutschen Vergleich noch bezahlbar sind. Berlin überzeugt durch Offenheit, Transparenz und Durchlässigkeit: Alles Unangepasste und Neue hat hier Chancen.

Dieser Geist hat seit Jahrzehnten Pioniere des Unkonventionellen angezogen. Berlin verfügt heute über eine der lebhaftesten und produktivsten Subkulturen der Welt. Mit ihrem Mut, mit ihrem Innovationsgeist und Unternehmertum haben diese Menschen immer wieder Welten jenseits etablierter Wege geschaffen. Wilde Orte, die dann international bekannt wurden.

Berlin ist das Zentrum der nationalen Kreativwirtschaft – und somit Anziehungspunkt für deren internationale Pendants.

39 Universitäten & Hochschulen

777 Schulen

160,000 Studenten (Wintersemester 2013/2014)

9.9 Mio Gäste pro Jahr

22 Mio. Übernachtungen

Aktuell: Blick auf den Holzmarkt

In Zukunft: Das Dorf auf dem Holzmarkt

Der Holzmarkt: Das neue Quartier an der Spree

Handwerker, Künstler, Kreative sollen hier gemeinsam an ihren Visionen arbeiten

  • Das Eckwerk liegt im nördlichen Teil des Projektes „Holzmarkt“. Hier in Friedrichshain-Kreuzberg war das Spreeufer lange umkämpft. Das Investoren­groß­projekt „Mediaspree“ mit seiner dichten, leblosen Geschäfts­bebauung wurde von der Be­völkerung in einem Bürger­entscheid ab­gelehnt. Ihr Ziel hieß: „Spreeufer für alle“.
  • Der Holzmarkt nimmt diesen Entscheid ernst. Unter diesem Namen entsteht jetzt ein neues Dorf, das genossen­schaftlich organisiert wird und in dem das Gemeinschaft­sinteresse zählt. Nur die Hälfte der im Bebauungsplan vor­gesehenen Flächen wird bebaut, ein Großteil der gewonnenen Freiflächen bleibt öffentlich – und Raum be­zahl­bar. Hand­werker, Künstler und Kreative sollen hier gemeinsam an ihren Träumen arbeiten.
  • Es gibt keine eintönigen Hochhäuser, sondern niedrigere, charmante En­sembles. Weder Mauern noch Zäune halten die Bürger vom Dorf oder dem Ufer fern.
    Der „Mörchenpark“, der Markt, das Kreativ­dorf, der Club und das Restaurant prägen das Quartier, das klein­teilig bleiben soll, um Viel­falt zu sichern. Kon­tinuierliche Wechsel bringen neue Energie und Talente zum Holz­markt.
    Das Dorf ist ein bewusster Kontrapunkt zum massiven Eckwerk. Beide bedingen und bereichern einander.
Eckwerk Das Dorf Das Hotel

Das Eckwerk ist ein kommunikativer Ort der Begegnung und eine produktive Mischung aus progressivem Technologiezentrum und inspirierendem Lebensraum. Hier werden die Grenzen von Arbeit und Leben neu definiert und konsequent die Kraft der Synergie, Kooperation und Innovation genutzt.

Das Dorf besticht durch Viel­falt, Klein­teil­igkeit und stän­digen Wandel. Krea­ti­vität, Leiden­schaft, Mut und To­leranz sind hier zu Hause.

Hand­werker, Künstler und Unter­nehmer unterstützen sich gegen­seitig in Hütten und Hallen, Einzel­handel, Restaurants und Bars decken einen Groß­teil des täglichen Bedarfs ab.

Das Hotel ist fester Teil des Holz­markt-Konzepts. Jedes Zimmer wird einzi­gartig von Künstlern gestaltet. Das Angebot reicht von der Schlaf­koje bis zur Suite. Einige Räume werden nur für kurze Zeit vermietet, andere sind für länger­fristige Berlin-Aufenthalte gedacht.

Die Menschen

Alle wollen nach Berlin. Das ist gut
so. Wir wollen die produktivsten und inspirierendsten Kräfte im Eckwerk zusammenführen. Studenten, Gründer, Künstler, Forscher, Unternehmer, Programmierer, Handwerker – aus der Stadt, aus dem Land, aus der Welt.

Hier kommt nur rein, wer wirklich etwas will. Willkommen ist, wer eine Idee oder ein Projekt oder ein Talent hat, das anderen nützt, die Welt besser, lebenswerter macht. Über die Aufnahme entscheidet ein Gremium, das diesem Geist verpflichtet ist. Dieses Gremium ist unbestechlich, weil weder Bonität noch das höchste Gebot entscheiden. Die Plätze sind begrenzt, eine Aufnahme ist bereits eine Anerkennung und Auszeichnung.

Jede Idee, die hier entwickelt wird,
  kann von allen genutzt werden.

Wer im Eckwerk mitmachen will, muss darauf verzichten, Patent- und Urheberrecht aggressiv durchzusetzen. Von den Dingen des täglichen Lebens bis hin zur Entwicklung von Finanzierungsmodellen: Fachkräfte aus unterschiedlichen Bereichen stehen den jungen Machern mit Rat und Tat zur Seite. So können sich die Kreativen auf ihre Schaffenskraft konzentrieren.

Es wird fünf Bereiche geben, die den Geist und die Funktion des Eckwerks definieren, die miteinander verwoben sind und sich ergänzen:

  • ▪ Raum für junge Geister (Studenten, Kreative, Forscher)
  • ▪ Raum für junge Firmen
  • ▪ Raum für Debatten und Ideenaustausch

  • ▪ Raum für Dienstleistungen
  • ▪ Raum für Lebensmittel

Wir sind offen auch für Unternehmen der New und Old Economy und bieten ihnen Raum und Gelegenheit zum Austausch über Generationen hinweg.

Raum für junge Geister Die Leitidee heißt: Räume auf Zeit. Austausch für immer.

Raum für junge Firmen

Raum für Debatten und Ideen-Austausch

Dienstleistungen Lebensmittel wachsen auf dem Dach – Drinnen werden sie gegessen

  • Berlin ist eine international attraktive Studenten- und Wissen­schafts­stadt, in der bezahl­barer Wohn­raum immer begehrter wird. Studenten oder Forscher, die ein spannendes Projekt, eine hoffnungs­volle Idee oder ein wichtiges Talent mitbringen, bekommen im Eckwerk einen Platz zum Leben und Arbeiten. Nach­haltigkeit, Innovations­kraft und der praktische Nutzen ihres Anliegens sind wichtiger als eine Imma­trikulations­bescheinigung.
  • Jeder Aufenthalt im Eckwerk ist temporär, Sess­haftigkeit führt zu Ver­krustung und Träg­heit. Wer auszieht, bildet einen neuen Knoten im erweiterten Netzwerk. Auch wenn eine Idee im Eckwerk nicht funktioniert haben sollte, schätzen wir die Erfahrung, die alle dabei gewonnen haben. Ein ver­ant­wortungs­voller, effizienter Umgang mit Ressourcen lässt sich am besten in flexiblen Wohn­gemein­schaften und variablen Wohn­clustern erreichen. Der individuelle Privat­bereich wird auf das not­wendige Minimum beschränkt, damit die Vor­teile gemein­schaftlicher Nutzung von Infra­struktur wie Wasch­maschinen, Fern­sehern und Küchen maximal zur Geltung kommen.
  • Leerstand widerspricht dem Geist des Eckwerks. Plat­zhalten ist uner­wünscht. Zwischen- und Weiter­ver­mietungen, beispiels­weise bei Ver­reisen der Benutzer, sind jederzeit möglich. Das Teilen von Raum ist effizient und schont die Ressourcen. Bei der Miete ist Kosten­deckung das Ziel, nicht Gewinn­maximierung; Bei­träge werden bei Bedarf sozial differenziert.
  • Wer eine Idee umsetzen oder weiter­entwickeln will, findet hier die perfekte Infra­struktur. Junge Firmen­gründer treffen auf den Fluren und in den Gemeinschafts­räumen oder Co-Working-Spaces quali­fizierte Talente für einen inspi­rierenden Aus­tausch und Hilfe für den nächsten Schritt: Das kann die Suche nach einem fairen Finanzierungs­modell sein oder Konkretisierung einer Idee in einer Modellwerkstatt.
  • Ausgehend von der Erkenntnis, das gerade junge Gründer­firmen schnell mit den Anforderungen der Büro­kratie und der Infra­struktur ins Schwimmen geraten, werden diese Bereiche vom Eckwerk bei Bedarf abgedeckt. Dazu gehören etwa Sekretariat und Buch­haltung, qualifizierte Rechts- und Steuer­beratung bis hin zur gemeinsam genutzten IT-Infras­truktur und einer Modell­werkstatt. Das macht die Anschaffung eigener Geräte überflüssig.
  • Auch für die Gründer gilt: Wer hier eine Idee entwickelt, stellt sie allen im Eckwerk zur Verfügung. Wir lehnen eine aggressive Aus­legung des Urheber- und Patent­rechts ab. Wer aller­dings kommt, um eine bestimmte Idee auszu­arbeiten, die er schon vorher hatte, wird das hier machen können.
  • Der Gedanke „Spreeufer für alle“ war einst Ausgangs­punkt für die Bürgerproteste gegen die ur­sprüng­lichen Bebauungs­pläne. Im Kern dieser Proteste standen Austausch, Beteiligung, Kommunikation, Kreativität, Teilhabe und eine Fülle an frischen Ideen.
  • Diese Energie und der Wille, gemeinsam Neues zu schaffen, sollen auch in den großen Räumen des Eckwerks weiterleben. Das bedeutet, hier finden nicht nur Studenten, Kreative und Forscher Platz, um ihre Ideen zu entwickeln. Sie finden im Eckwerk auch Räume, in denen sie sich bei Workshops und Camps austauschen können.
  • Im Eckwerk stehen multi­funktionale Räume zur Ver­fügung, in denen Dienst­leister ihren Service im Bedarfs­fall für eine gewisse Zeit anbieten, in denen sie sich aber nicht dauerhaft ansiedeln können.
  • Dabei kann es sich um Anbieter handeln, die etwa als Berater in den Be­reichen Recht, Steuer, Finanzierung die Business-Seite der akademischen Forscher und Firmen­gründer unter­stützend begleiten. Oder es handelt sich zum Beispiel um Modell- und Proto­typen­bauer, mit deren Hilfe die Realisierung von Projekten vorangetrieben wird.
  • Zusätzlich wird es Unter­nehmen geben, die als Bio­super­märkte oder Restaurants ein viel­fältiges Angebot an Essen, Getränken und Artikeln des täglichen Bedarfs bereithalten. Voraus­setzung: Ihre Produkte sind nach den Grund­sätzen der Nach­haltigkeit und des effizienten Ressourcen­verbrauchs her­gestellt worden. Dazu gehört natürlich auch der Verkauf und die Ver­arbeitung der Produkte vom Dach des Eckwerks.

Die Macher

Es geht um Fairness, um Transparenz, Partizipation und Kontrolle, um einen Ausgleich zwischen Krea­tivität und Kapital.

Die Genossenschaft für urbane Kreativität und die Holzmarkt plus eG entscheiden mit dem Grundstückseigentümer, wer Bauherr wird. Sie gründen eine Betreibergesellschaft – und wählen Partner, die neben Professionalität und Erfahrung auch neue Ideen einbringen.

Die Holzmarkt plus eG ist Ideengeber und Projektentwickler. Sie ist für das Quartiers­management verantwortlich und sichert lang­fristig den Quartiers­charakter. Sie ist ein Gremium für Initiatoren, kreative Köpfe, Bürger und Investoren.

Die Genossenschaft für urbane Kreativität bündelt Potenziale zur Unterstützung kreativer Stadt­entwicklungs­ideen, realisiert nachhaltige Beteiligungs- und Geschäftsmodelle, unterstützt die (Selbst-)Organisation von Investoren.

Eckwerk

Impressum

Eckwerk Entwicklungs GmbH
Holzmarktstr. 19
D-10243 Berlin

Geschäftsführer:
Mario Husten

Amtsgericht Charlottenburg HRB 148562

PM/UI/UX:
www.midnight-digital.com

Sitebuilding:
Marcel Heinke

Haftungshinweis

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